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Gerontopsychiatrie

Demenzerkrankungen nehmen mit zunehmenden Lebensalter in der Häufigkeit zu, stellen daher mit steigender Lebenserwartung ein immer größeres Problem in den westlichen Industrieländern dar. Unser Krankenhaus verfügt über 54 Behandlungsplätze in der Gerontopsychiatrie. 
Diese Therapien sind speziell auf Probleme und Themen des Lebensabschnitts über 70 Jahre ausgerichtet.

Von besonderer Bedeutung in der Gerontopsychiatrie sind die vielfältigen Wechselwirkungen von körperlichen Erkrankungen und seelischen Störungen, daher werden alle Patient*innen gründlich somatisch sowie psychiatrisch und neurologisch untersucht und behandelt.
 

Für wen eignet sich die gerontopsychiatrische Behandlung?


Der gerontopsychiatrische Funktionsbereich unterteilt sich in zwei Stationen, welche jeweils einen anderen Behandlungsschwerpunkt fokussieren. 

Das Angebot der offenen Station mit 21 Betten richtet sich an Patient*innen:

  • mit leichteren hirnorganischen Beeinträchtigungen  
  • mit affektiven (insbes. Depressiven) Erkrankungen 

Neben diesen Schwerpunkten behandeln wir Patient*innen des gesamten psychiatrischen Spektrums, wenn die Behandlung in einem offenen Setting auf freiwilliger Basis möglich ist, das heißt, die Patient*in ist kooperativ, nicht suizidal, kann sich an Ausgangsregeln halten, ist nachts nicht stark verwirrt und / oder umtriebig.


Das Angebot der beschützt geführten Station mit insgesamt 34 Betten richtet sich an Patient*innen:

  • mit Dementiellem Syndrom oder zur Abklärung eines solchen, wenn das Verhalten schwerwiegend verändert ist.
  • bei denen weder eine ambulante noch offene stationäre Behandlung möglich ist.
  • bei denen der Verdacht auf ein prädelirantes oder delirantes Syndrom bei psychiatrischer Grunderkrankung vorliegt, zur Abklärung und Behandlung, FALLS die somatische (internistische und oder neurologische) Abklärung bereits erfolgt ist.

Neben diesen Schwerpunkten behandeln wir Patient*innen des gesamten psychiatrischen Spektrums im geschlossenen Setting, wenn sich aus dem Verhalten eine akute Gefährdung ergibt, die nur so abwendbar ist. 

Behandlungsangebot


Schwerpunkt des Behandlungsangebotes auf den gerontopsychiatrischen Stationen ist zum Einen die allgemeinärztliche und psychiatrische Versorgung.
Zu den täglichen Angeboten gehören Ergotherapie, Musiktherapie, Krankengymnastik. 

Zum Anderen legen wir unseren Fokus auf:

  • Die Bereitstellung einer entsprechenden Umgebung (Milieutherapie) mit tagesstrukturierenden Abläufen
  • Die Einbindung der Angehörigen 
  • Einzel- und Gruppengespräche 
  • Familiengespräche
  • Alltagspraktisches Training

Der Sozialdienst berät und unterstützt die Angehörigen bei den ambulanten Hilfemöglichkeiten und bei der Entscheidung, ob ein Pflegeheim nötig ist.

Unser Team


Um uns und unsere Arbeitsweisen in den Teams besser kennen zu lernen, klicken Sie bitte hier.

Ausstattung der Stationen

Offen geführter stationärer Bereich - Jedes Patient*innenzimmer verfügt über einen eigenen Sanitärbereich.

Zudem verfügt die Station über:

  • Eine Stationsküche
  • Einen Raucherbereich
  • Ein Stationsbad, ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Patient*innen im gehobeneren Alter
  • Ein Aufenthaltsraum mit TV

Beschützt geführter stationärer Bereich - Jedes Patient*innenzimmer verfügt über einen eigenen Sanitär- und Duschbereich.

Zudem verfügt die Station über:

  • Eine Stationsküche
  • Einen Speisesaal
  • Einen Aufenthaltsraum mit TV
  • Einen Besucherraum

Aufnahmebedingungen - Informationen für Zuweiser*innen


Für Angehörige:

Zur Aufnahme benötigen wir eine Krankenhauseinweisung, damit die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.
Bitte wenden Sie sich hierzu an ihre ambulante Fachärzt*in für Psychiatrie oder an ihre Hausärzt*in. Die einweisende Ärzt*in wird Kontakt zu uns aufnehmen und evtl. einen Aufnahmetermin für sie vereinbaren.

Frühzeitig sollten Angehörige planen und mit uns besprechen, wer nach der Entlassung (im Durchschnitt etwa nach 2 Wochen) für die oft nötige Beaufsichtigung zuhause bereit steht, oder ob umgehend eine Anmeldung in einem Pflegeheim nötig ist.
Eine reine Wartezeit auf einen Pflegeheimplatz wird von den Krankenkassen nicht bezahlt.


Für Zuweiser*innen:

Über die Patientenaufnahme (09722- 21-1452) werden Sie zur zuständigen Stationsärzt*in verbunden, der mit Ihnen bespricht, ob die Indikation für eine Aufnahme besteht und wann ein Termin angeboten werden kann.
Dabei bitten wir um Verständnis, dass die Bettenzahl begrenzt ist und wir die Aufnahmen steuern müssen, um eine starke Überbelegung zu vermeiden.  

 
 

Unser Kontakt für Sie

Berthold Merz
Oberarzt Gerontopsychiatrie


Unser Kontakt für Sie

Dr.
Renate Steng
Oberärztin Gerontopsychiatrie und Tagesklinik SW